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So gestern hatte ich 1 kg Mehl verarbeitet für Hefezöpfe. Die werden hier so gerne gegessen, dass ich immer so viele mache, damit ich 2 einfrieren kann. Jeden Tag das backen, macht mir nämlich keinen Spaß 😉

Bei der Verarbeitung dachte ich mir, hmmmm mal was anderes machen, tja und da habe ich ein Stück fertigen Teig genommen,ihn ausgerollt und 1 Päckchen Puddingpulver zum Pudding gekochet, ihn auskühlen lassen und auf dem Teig verstriechen, zusammen gerollt, oben mit einem Messer Ritze rein geschnitten und gebacken. Als Rezept hier nun das Rezept für den Grundteig:

Zutaten:

1 kg Mehl, gutes 405 er Weizenmehl

500 ml Milch, lauwarme

100 g Zucker

42 g Hefe, (1 Würfel)

150 g Butter, weiche

2 TL Salz

2 Ei(er)

1 EL Zitrone(n) – Schale, gerieben oder

5 Tropfen Bittermandelöl

1 Ei(er) , zum Bestreichen

2 EL Zucker (Hagelzucker)

Zusätzliche Angaben:

Schwierigkeitsgrad: leicht

Vorbereitungszeit: ca. 2.30 Min.

Kochzeit: 45 Minuten

Schlüsselwörter: Nachspeisen, Kuchen

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Für unser Rezept hier:

Teig ausrollen und den Pudding darüber verstreichen, zusammen rollen und  oben mit einem Messer Ritze reinschneiden.

Jetzt sollte er nochmals 30 Min. gehen. Zwischenzeitlich den Backofen auf 200° vorheizen. Manche empfehlen Ober- und Unterhitze, da der Zopf bei Heißluft schneller trocken werden kann, weil er zu schnell aufgeht und dadurch zu viel Luft in den Teig kommt. 

Zubereitung:

Für einen Zopf von 500 g einfach die Mengenangaben halbieren.

1. Mehl in eine große Schüssel sieben. Milch leicht erwärmen und in einen Rührbecher gießen. Zucker und zerbröckelte Hefe dazu und alles zusammen so gut verrühren bis sich die Hefe weitgehend aufgelöst hat. Zitronenschale, oder Bittermandelöl, und Eier dazugeben und alles zusammen gut verquirlen. Am besten kurz mit einem Zauberstab, ansonsten mit dem Handmixer.

2. Diese Flüssigkeit in einem Schwung zum Mehl gießen, weiche Butter und Salz dazu und sofort alles zusammen kräftig verkneten.

3. Ein Vorteig ist nicht notwendig und auch nicht wünschenswert. So lange kneten, bis der Teig elastisch und glatt ist. Von Hand etwa 10 Min., mit der Küchenmaschine entsprechend weniger. Wer möchte, kann natürlich noch Rosinen dazugeben. Mit einem feuchten Küchentuch (damit der Teig oben nicht antrocknet) abdecken und um das Doppelte aufgehen lassen. (Kann 2 Stunden dauern)

4. Eine Backunterlage mit Mehl bestreuen und den gegangenen Hefeteig darauf geben und diesen von Hand nochmals durchkneten.

Nun kommt das Formen für die Zöpfe:

Man kann den Zopf aus drei Strängen flechten, oder so:

Den Teig in zwei Hälften teilen. Daraus möglichst lange, an den Enden zugespitzte Rollen formen. Beide Rollen spiralenförmig umeinander schlingen. Am besten in der Mitte beginnen und zu den Enden hinarbeiten. Ziemlich straff drehen. Nun hat man einen spiralenförmigen Strang. Diesen an beiden Enden halten und so gedreht wie er ist, nochmals spiralenförmig fest umeinander schlingen. Der Zopf hat sich nun optisch sehr verkleinert und sieht an einem Ende viel schmaler aus. Das ist gewünscht und richtig. Durch diese einfache Form des Wickelns sieht er aus wie ein schön geflochtener Zopf (Achtung, erfordert etwas Übung) und er wird bombastisch aufgehen.

Den Zopf diagonal auf das gefettete, oder mit Backpapier ausgelegte Backblech legen. Nun ein ganzes Ei sehr gut verquirlen, am besten mit Hilfe des Mixers, und eine Prise Zucker und Salz zugeben. Das ist sehr wichtig, weil der mit Ei bestrichene Zopf dann nicht schwarz wird beim Backen. Nach Wunsch schön dick mit Hagelzucker bestreuen. 

 

Auf die mittlere Schiene des Ofens schieben und etwa 45 Minuten backen. Je nach Backofen kann man nach der Hälfte der Backzeit auf 180° herunterschalten. Bei Heißluft entsprechend weniger.

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